
Nur einen Tag nach der knappen Niederlage bei Fass Berlin spielten am 21.12.2025 die Tornados ihr Weihnachtsheimspiel zum vierten Advent gegen die anderen Berliner, die Eisbären Juniors. Personell sehr gut aufgestellt wollten die Nieskyer dort anknüpfen, wo sie vor nicht mal 24 Stunden aufgehört hatten. Der Spielbeginn war zunächst etwas fahrig. Viele Ungenauigkeiten im Passspiel prägten das Bild. In der 11. Spielminute ging Berlin dann im Powerplay in Führung. Justin Ludwig-Herbst traf aus dem Slot. Die Tornados versuchten in der Folge insbesondere über das Körperspiel Akzente zu setzen. Doch Berlin blieb stabil und konnte in der 15. Minute auf 0:2 erhöhen. Es blieb weiterhin sehr intensiv durch viele Nickligkeiten. Als Niesky doppelte Überzahl hatte konnte Andreas Brill auf 1:2 verkürzen (20. Min). Es war sein 150. Treffer im Trikot der Nieskyer.
Im Mitteldrittel blieb es weiterhin sehr intensiv. Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung der Partie. Betrachtet man die Spielanteile, hatte Niesky leichte Vorteile. Die Eisbären standen defensiv gut und lauerten auf Konter. Einen solchen konnten schließlich die Brüder nutzen. Philip Riedel sah Loris und der traf zum 2:2 Ausgleich in der 25. Spielminute. Die Tornados blieben auch in der Folge die bessere Mannschaft und erzielten in der 27. Minute erstmals in Führung gehen. Martin Barak bediente Philip Riedel mustergültig. Wieder nur wenig später erhöhten die Hausherren auf 4:2 durch Leon Eisebitt (28. Min). Der Schlüssel zum Erfolg lag im deutlich besseren Zug zum Tor. Doch auch Berlin blieb gefährlich. Tim Lendzian konnte erneut in Überzahl zum 4:3 verkürzen (34. Min). Doch die knappe Führung hielt bis zur zweiten Pause.
Das spannende Spiel setzte sich im Schlussabschnitt fort. Berlin wollte den Ausgleich, Niesky die schnelle Entscheidung. Der erneut vorbildlich kämpfende Martin Barak fasste sich in Minute 44 ein Herz und schoss ge- konnt ins lange Eck zum umjubelten 5:3. Doch eine Entscheidung war dies noch lange nicht. Berlin blieb insbesondere durch temporeiche Gegenstöße brandgefährlich. Einen dieser Konter nutzte erneut Justin Ludwig- Herbst zum 5:4 Anschluss (51. Min). Als in der 56. Minute Ronny Gebert auf die Strafbank musste, ahnten viele Schlimmes. Doch die Tornados kämpften und konnten nachlegen. Von der Strafbank kommend war es jener Ronny Gebert der das 6:4 erzielte (59. Min). Damit war die Adventsmesse gesungen und die drei Punkte blieben in Niesky. Nicht schön, aber unglaublich wichtig – auch für die fast 600 Zuschauer im Nieskyer Eisstadion!
Fazit
Beim berühmten „Do-or-Die“ Spiel konnten die Tornados knapp und glanzlos, aber einen unendlich wichtigen Sieg einfahren. Die Moral stimmt. Die honorierte auch das Trainerteam Schwabe und Bartlick nach der Partie.

25. MinLoris Riedel
27. MinPhilip Riedel
28. MinLeon Eisebitt
44. MinMartin Barak
59. MinRonny-Lukas Gebert
