Leicht ersatzgeschwächt und mit nur einem Torhüter reiste Daniel Bartell mit seinen Tornados zum dritten Saisonspiel der Regionalliga Nordost nach Berlin. Gegen den letztjährigen Meister war klar, dass es schwer wird hier Zählbares mitzunehmen.

Doch gleich zu Beginn schockten die Tornados die Gastgeber, als die Scheibe direkt nach dem ersten Bully tief ins Berliner Drittel gebracht wurde, Kapitän Kevin Thau druckvoll nachsetzte und sich den Puck erobern konnte. Diesen bugsierte er am kurzen Eck am sichtlich überraschten Eric Steffen vorbei ins Tor. Da waren grade einmal 11 Sekunden gespielt. Dies gab den Tornados direkt ein wenig Sicherheit. FASS Berlin war ein wenig geschockt. Doch mit zunehmender Spielzeit kam die Sicherheit ins Spiel des Teams von Patrick Pohl zurück. Niesky verteidigte im ersten Abschnitt dennoch ordentlich und Daniel Arendas war der gewohnt sichere Rückhalt. In Minute 16 war es dann aber Dennis Thielsch, der den Ausgleich erzielen konnte. Damit ging es in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt war dann einer zum Vergessen aus Sicht der Tornados. Offenbar hat die Pausenansprache der Gastgeber gefruchtet, denn sie kamen wie die Feuerwehr zurück aufs Eis. In den ersten zwei Minuten des Drittels zogen sie gegen indisponierte Tornados auf 3:1 davon. In Spielminute 26 fiel dann sogar das 4:1. Die Tornados hatten komplett den Faden verloren und fielen in alte Muster zurück. Ein erneuter Doppelschlag in Minute 31 und 32 offenbarte deutliche Schwächen in der Defensive. Den Schlusspunkt im Mitteldrittel setzte noch ein Unterzahltor von Oliver Noack in der 38. Spielminute, sodass es mit einem 7:1 in die Kabine ging.

Das wollten die Tornados jedoch nicht auf sich sitzen lassen. Im dritten Abschnitt liefen sie wieder mehr, die Zuordnung war besser und selbst konnten sie sich Abschlussgelegenheiten kreieren. Belohnt wurde die Arbeit durch den zweiten Treffer von Kevin Thau in der 47. Spielminute, als er aus zentraler Position humorlos abzog. Doch auch FASS Berlin konnte noch einen Treffer erzielen. Beslé war der Torschütze in der 52. Spielminute. Dies war gleichzeitig der Schlussakkord und der Endstand zum 8:2.

Die Tornados verloren verdient gegen eine starke Berliner Mannschaft. Zwei solide Drittel reichen nicht aus und der Mittelabschnitt war desolat. Somit war Daniel Bartell auch nicht zufrieden mit der Partie. Die nächsten Aufgaben werden auch nicht einfacher, denn als nächstes warten die Wölfe aus Schönheide auf die Nieskyer Tornados am kommenden Sonntag, den 01.11.26 um 17:00 Uhr im heimischen Eisstadion.

Sonntag, 24. Oktober 2026
FASS Berlin
-
Tornado Niesky
8
:
2
1:1 | 6:0 | 1:1
 
1. MinKevin Thau
47. MinKevin Thau

Impressionen

Nächste Termine der Tornados

1. Nov. 2026 | 17:00
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8. Nov. 2026 | 17:00
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14. Nov. 2026 | 18:30
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RLO - Schönheider Wölfe
Wolfsbau Schönheide
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29. Nov. 2026 | 17:00
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